Ideenbörse

 

Themenbereiche

Begegnung                         Leben und Glauben                            Bildung
 
Hier finden Sie eine bunte Sammlung von Ideen und Erfahrungsberichten von Veranstaltungen anderer.
Diese sollen Inspiration sein für eigene Ideen oder Veranstaltungen zum Thema Inklusion. 
Inklusion fängt auch im Kleinen an, folgende Aspekte sind dabei wichtig:
Es geht nicht darum es perfekt zu machen.
Fangen Sie mit einem Punkt an!
 
Ideenbörse als Mitmachbörse
Gerne können Sie uns Ihre Idee oder Ihren Erfahrungsbericht einer inklusiven Veranstaltung schicken.
Wir veröffentlichen diesen gerne auf unserer Homepage!
 
Schicken Sie uns eine E-Mail an: inklusion-generationen@seelsorgeamt-freiburg.de
 

Themenbereich Begegnung

Wenn Menschen sich treffen, kann es passieren, dass sie sich auch begegnen. Das geschieht, wenn sie es schaffen, sich aufeinander einzulassen. Viele Menschen kennen das Phänomen einer „zufälligen Begegnung“, bei der wirklich etwas passiert und man sich aufeinander einlässt.
 
Quiz- und Begegnungsnachmittag mit Firmanden
Die Firmanden der Kirchengemeinde sind eingeladen, sich mit einer Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung zu einem Begegnungsnachmittag zu treffen.
Die persönliche Begegnung wird von Frau Elisabeth Fuchs mit besonderen Spielideen angeleitet. Die Teilnehmenden sollen vom bewussten Wahrnehmen des eigenen Ich mutig auf andere unbekannte Personen zugehen und die Einzigartigkeit dieser Person entdecken.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 20
 
Ideengeber*in: Elisabeth Fuchs
Kontakt zu Ideengeber*in: elifu@kabelbw.de
 
Mehr zur Idee:
 
Schüler mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Schulen begegnen sich
Schüler*innen des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums des Enzkreises in Pforzheim treffen sich mit Schülern der Goldschmiede- und Uhrmacher Schule Pforzheim coronabedingt zuerst im Gemeindesaal der Katholischen Pfarrei St. Elisabeth, die zwischen den Schulen liegt. Die Schüler*innen erzählen einander von ihrer Schule und stellen sich gegenseitig. Am Ende kommen alle mit einem Schwungtuch in Kontakt, was viel Freude und Wertschätzung auslöst. Es wird vereinbart, sich gegenseitig Bilder zu schicken und wenn möglich, einander in der Schule zu besuchen.
 
Alter: Jugendliche
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Name Ideengeber*in: Markus Schütz
Kontakt zu Ideengeber*in: markus.schuetz@kath-pforzheim.de
 
 
Rituale und Übungen
Durch Visualisierung und Handlung in Ritualen finden viele Menschen leichter Zugang zu religiösen Symbolen und Themen. Rituale bestechen durch Einfachheit, sie sind ausdrucksstark und stiften Gemeinschaft ohne Leistungserwartung.
Elisabeth Fuchs hat mit dem Lebensrad und vielfältigen Übungen eine besondere Ritualsprache entwickelt, die in allen Gruppen, besonders auch in inklusiven Gruppen, eingebracht und angewandt werden kann.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 30 Minuten
Teilnehmer*innen: bis zu 20
 
Ideengeber*in: Elisabeth Fuchs
Kontakt zu Ideengeber*in: elifu@kabelbw.de
 
Mehr zur Idee:
 
Integrative Band
Die "Moonwalkers" bestehen seit 2008 und sind ein fester Bestandtteil der Freiburger Musikgeschichte. Zahlreiche Konzerte für Kommunen und öffentliche soziale Projekte wurden absolviert und sorgten für eine auch überregionale Bekanntheit. Aufhorchen ließ die Band mit ihrem 2020 erschienenen Albums "LIFT OFF", welches auch auf der Homepage zu hören ist. Eines der Hauptanliegen der musikalischen Leitung ist die Aus- und Weiterbildung im Bereich Musik analog zum Musikstudium.
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Arnd Schröder
Kontakt zu Ideengeber*in: horchzeit@posteo.de
 
Segensritual Hut
Ritual zu Beginn oder zum Schluss eines Treffens. Das Ritual braucht keine Sprache und wirkt durch das Tun:
Menschen sitzen in einem Kreis. Eine Person steht in der Mitte, schaut eine andere Person in der Runde an, bleibt mit ihrem Blick bei dieser Person und zeigt mit der Hand: "Komm".
Die zwei Personen begegnen sich in der Mitte. Es stehen sich beide gegenüber.
Die einladende Person gibt der anderen einen imaginären Hut, indem sie schützend mit beiden Händen einen Hut andeutet. Die Hände streichen, ohne zu berühren, vorsichtig vom Scheitel zu den Ohren.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 30 Minuten
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Ideengeber*in: Elisabeth Fuchs
Kontakt zu Ideengeber*in: elifu@kabelbw.de
 
 
damit das WIR über die Grenzen von Kultur und Religion hinauswächst
1. eine monatliche Eucharistiefeier in Englisch, besucht von Menschen aller Nationen.
2. Interreligiöse Gebete zu verschiedenen Anlässen, z.B.
´Das Gedenken der auf der Flucht Verstorbenen´
Woche der Stille: christlich-islamisches Friedensgebet, christlich-buddhistische Meditation

Wichtig die Möglichkeit sich danach bei einem Snack persönlich zu begegnen und auszutauschen. Wird gerne wahrgenommen und geschätzt.
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: bis zu 20
 
Name Ideengeber*in: Gemeinschaft Lavigerie
Kontakt zu Ideengeber*in: gemeinschaftlavigerie@gmail.com
 
Mehr zur Idee:
 
 
Veranstaltung ab 17.00 Uhr nach Arbeits- bzw. Schulschluss der Teilnehmer*innen.
Vorstellungsrunde (Name, Arbeit, Klasse, Hobby). Das Kochrezept und die Zubereitungsschritte werden besprochen. Es werden Aufgabenbereiche formuliert. Die Teilnehmer*innen wählen aus, was sie übernehmen wollen und finden sich zu Tandems/ Gruppen aus Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung zusammen.
Rezeptvorschläge: Pizzateig belegen (und frischer Salat), Pizzabrötchen, Flammkuchen, Toast Hawaii (und frischer Salat), Gemüsesuppe, Waffeln und Apfelkompott, Pita mit Füllung, Blätterteigtaschen.
Abschlussrunde.
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Ideengeberin: Ingeborg Wurz
Kontakt zu Ideengeberin: wurz6@t-online.de
 
 
Veranstaltung ab 17.00 Uhr nach Arbeits-bzw. Schulschluss der Teilnehmer*innen.
Vorstellungsrunde (Name, Arbeit, Schule, Hobby), Kennlernspiel (Mein rechter Platz ist frei- z.B. Hobbies gebärden), Platzwechselspiele (Obstsalat), Gruppenspielangebote (UNO, Memory, Würfelspiel).
Die Teilnehmer*innen wählen aus und finden sich zu Gruppen aus Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung zusammen.
Abschlussrunde bei Getränken und Brezeln/ Gebäck.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Name Ideengeber*in: Ingeborg Wurz
Kontakt zu Ideengeber*in: wurz6@t-online.de

 
 
Bastelangebot
Geeignet als offenes Angebot innerhalb einer Veranstaltung:
Tisch und Sitzgelegenheit vorhalten für das Angebot, das von den Menschen mit Behinderung eingebracht wird. Die Arbeitsschritte sind diesen gut bekannt. Inhalte: Blumenketten aus Tonpapier nach vorbereiteten Schablonen, freies Arbeiten mit farbigem Tonpapier.
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Ideengeber*in: Ingeborg Wurz
Kontakt zu Ideengeber*in: wurz6@t-online.de
 
 
Gemeinsames Zeltlager mit Kindern und Jugendlichen mit Handicap
Das Zeltlagerteam teilt sich verschiedene Aufgaben auf und ein Teil übernimmt Betreuungsaufgaben für Kinder mit Handicaps. Eine erwachsene Vermittlungsperson steht beratend zur Seite. Hier braucht es immer wieder Fürsprecher der Kinder und Jugendlichen mit Handicap, damit sie eingeladen werden und Inklusion stattfinden kann. Die gemeinsamen Erlebnisse in der Natur schaffen Herzens-Verbindungen. Beim Lagerfeuer zusammensitzen und Singen, bei den Workshops und vielem mehr wird ein tiefes Lebensglück geteilt, und alle werden davon bereichert.
 
Alter: Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene
Dauer: 1 Tag
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Beate Schell
Kontakt zu Ideengeber*in: beach60@gmx.de
 
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Gemeinsam "Fasned" feiern
Gemeindehaus St. Marien, Gengenbach:
Schon Tradition ist immer am Dienstag vor Fasnacht unsere gemeinsame Feier mit mehreren Narrenzünften aus Gengenbach. Nach der kulinarischen Stärkung werden diese meist sehnsüchtig erwartet. Mit dem Narrenmarsch ziehen sie ein und fordern alle zur Polonaise auf. Sie bereichern den weiteren Abend mit gemeinsamen Tänzen und Spielen und so manch lustiger Einlage. Unsere Hausband, größtenteils aus unseren Reihen, übernimmt den musikalischen Teil.
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeberin: Gisela Ramsteiner
Kontakt zu Ideengeberin: gisela_ramsteiner@yahoo.de
 
 
Mit allen Sinnen wahrnehmen
In den Kräutergarten der Pfarrei hatte uns die Kräuterexpertin eingeladen. Mitgebracht hatte sie ein kleines Gebäckstück mit Kräutern, ein Versucherle. Eine Auswahl an Kräutern stellte sie uns vor und berichtete über deren Heilkraft. Auch zum Riechen und Befühlen animierte sie uns.
Da in der Stadt gerade viele Bilder von Pflanzen zu sehen waren, begaben wir uns auf Entdeckungstour durch die Innenstadt.
Zum Abschluss lud uns die Kräuterexpertin ein, ihre selbstgebackene Pizza mit verschiedenen Kräutern zu probieren. Dazu reichte sie uns einen frischen Kräutertee.
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Gisela Ramsteiner
Kontakt zu Ideengeber*in: gisela_ramsteiner@yahoo.de
 
 
 
Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung
Auf einer Freizeit für taubblinde und hörsehbehinderte Menschen entstanden 2016 künstlerisch gestaltete Biographien in Form von Holzbrettern mit fühlbaren Symbolen, auf denen die Teilnehmenden ihre Lebenswege darstellten. Diese „LebensWege“ wurden in der Katholischen Hochschule Freiburg ausgestellt. Es gab eine feierliche Vernissage mit einigen der taubblinden Künstler*innen und Informationen rund ums Thema Taubblindheit. Auch ein kurzer Film über ein Ehepaar ist dabei entstanden, den man auf YouTube anschauen kann. (siehe Link unten).
 
Alter:  Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Rebekka Bartole
 
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Hörenswürdigkeiten
Veranstalten Sie in Ihrer Gemeinde doch mal eine „Wanderung des Hörens“! Viele sehbehinderte und blinde Menschen haben gelernt, die Ohren zur Orientierung zu nutzen. Sie verraten Ihnen ihre „Hörenswürdigkeiten“ und helfen Ihnen, Ihre Stadt oder Ihre Gemeinde ganz neu wahrzunehmen. Machen Sie sich gemeinsam auf eine Entdeckungsreise! Bilden Sie eine kleine Vorbereitungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde und Menschen mit einer Sehbehinderung und planen Sie gemeinsam, wie die Wanderung und der anschließende Austausch über die gemachten Erfahrungen ablaufen könnten.
 
Alter: Alle
Dauer: 1 /2 Tag
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Doris Spitznas
Kontakt zu Ideengeber*in: doris.spitznas@seelsorgeamt-freiburg.de
 
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„Blind Date“ - Menschen kennenlernen
Ein „Blind Date“ ist ein erstes Treffen zwischen zwei Menschen, die sich näher kennen lernen wollen. Es wird als „blind“ bezeichnet, weil sie vorher wenig voneinander wissen. Manchmal ist die Situation zwischen Menschen in einer Kirchengemeinde und Menschen in einem Sehbehindertenverein ähnlich. Oft wissen beide Gruppen nur sehr wenig voneinander. Laden Sie doch einfach Menschen mit und ohne Sehbehinderung zu einem „Blind Date“ ein. Jeweils Gruppen von ca. sechs Personen treffen sich zum Essen und zum Erzählen. Ziel ist es, dass die Menschen miteinander reden und etwas voneinander erfahren.
 
Alter: Erwachsene, Senior*innen
Dauer: 1 /2 Tag
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Doris Spitznas
Kontakt zu Ideengeber*in: doris.spitznas@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Räume für Begegnung
Wir haben einen Traum von einer Gesellschaft, in der alle Mitbürgerinnen und Mitbürger willkommen sind und den von ihnen gewünschten Platz finden. Um diesem Ziel näher zu kommen, lädt TreffBunt jeden Donnerstag zur Begegnung ein. TreffBunt bietet die Möglichkeit, in einem einfachen und herzlichen Rahmen miteinander in Kontakt zu kommen.
  • bei einfachen Mahlzeiten, Kuchen und alkoholfreien Getränken, auch bei kleinem Budget
  • bei Zeitung und Zeitschriften
  • bei kulturellen, kreativen und soziale Angebote
  • mit Vermittlung von Beratung bezüglich Lebenshilfe
Jeden Donnerstag von 12.00 Uhr bis 14.30 Uhr (ausgenommen Feiertage)
www.kath-bk-ha.de/treffbunt
Herzliche Einladung!
 
Alter:  Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Georg Klingele
Kontakt zu Ideengeber*in: g.klingele@kath-bk-ha.de
 
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Themenbereich Leben und Glauben

Zum Leben gehört Freude, Trauer, Liebe und die großen Fragen:
Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was hat das alles für einen Sinn? Was gibt uns Hoffnung?
Gemeinsam können wir nach Antworten suchen.
Als Christ*innen glauben wir:
Das Leben kommt von Gott. Gott hat seinen Sohn Jesus zu uns Menschen geschickt.
Er hat uns ein Leben in Liebe und Gemeinschaft mit allen Menschen vorgelebt. Für ihn waren alle wichtig.
Im Glauben suchen wir gemeinsam die Verbindung mit Gott. Wir feiern das Geschenk des Lebens und teilen Freude, Trauer, Liebe und Hoffnung.
 
Wir feiern zusammen Gottesdienst. Dabei geht nicht um das, was uns besonders macht, zum Beispiel Fluchterfahrungen. Sondern es geht darum was uns als Menschen, die an Gott glauben und als Christ*innen verbindet.
Verschiedene Menschen bereiten zusammen einen Gottesdienst vor. Dabei sprechen sie über eine gemeinsame Frage wie Gerechtigkeit oder Hoffnung. Sie erzählen nicht von ihrem Leben als Mensch mit Fluchterfahrungen (oder mit Behinderung oder anderes). Sie erzählen zum Beispiel was Gerechtigkeit für ihren Glauben bedeutet, was sie dabei erlebt haben und was Gott für sie dazu sagt.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Manuel Rogers
 
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Gottesdienst zum Tag der Inklusion
Dieser Gottesdienst fand zu Beginn der Woche der Inklusion der Stadt Freiburg statt und wurde ökumenisch vorbereitet und mitgestaltet. Damit die Inhalte möglichst barrierefrei wurden, hat sich zuvor eine inklusive Gruppe mehrmals getroffen und sich mit den Inhalten auseinandergesetzt.
Inklusion verlangt, den Rahmen zu sprengen, wenn die Bedingungen nicht für alle passen.
Was braucht es, damit der Rahmen stimmt?
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Referat Inklusion-Generationen, Arbeitskreis an der Christuskirche (ABC)
 
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Gottesdienst mit Menschen mit Demenz
Der Herbst ist die Zeit, die im Lauf des Lebens gewachsenen Früchte zu genießen und Vorräte für den Winter anzulegen. Ganz wie es Leo Lionni in dem Kinderbuch „Frederick“ beschreibt: Es geht nicht nur um das Sammeln von materiellen Früchten, sondern auch um die Farben und Erinnerungen des Lebens, die Mut machen können, wenn es dunkler und kälter wird.
Die Früchte des Erntekorbes, die im Mittelpunkt dieses Gottesdienstes stehen, sind also sowohl Früchte der Natur wie auch symbolisch Früchte des Lebens. Die Teilnehmenden werden eingeladen, ihren Blick vor allem auf das Gelungene zu richten.
Alter: Senior*innen Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehrIdeengeber*in: Bernhard KrausKontakt zu Ideengeber*in: inklusion-generationen@seelsorgeamt-freiburg.de
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Unsere Adventsfeier steht jedes Jahr unter einem bestimmten Thema. So lautete es 2019: „Auch du bist Anderen ein Stern“. Es wurden dazu Alltagssituationen erarbeitet, bei denen die Mitfeiernden für Andere Licht waren und sind. Somit erfuhren sie Bestärkung in ihrem oft alltäglichen Tun.
Zur Feier gehört immer auch der Besuch des Nikolaus. Dieser berichtet über die Aktivitäten das Jahr über. Für jeden bringt er eine gefüllte Tüte mit. Zum Abschluss gibt es Gebäck und Punsch.
 
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeberin: Gisela Ramsteiner
Kontakt zu Ideengeber*in: gisela_ramsteiner@yahoo.de
 
 
Meine Hoffnung und meine Freude
Wir besprayen während der Ferienaktion runde Holzplatten mit verschiedenen Farben, die im Ganzen zusammengelegt eine Blume ergeben. Die Sprayaktion macht viel Spaß. Wir filmen dabei. Das entstandene Video, orientiert sich inhaltlich an dem Lied "Meine Hoffnung und meine Freude".
Zu jedem zentralen Wort aus dem Lied nehmen unterschiedliche Personen in einem Interview Stellung. Im Video wird die Blume nach und nach entfaltet. Das Lied führt uns als Hoffnungsbotschaft durch den Film. Die Segensworte sind mit Segenshaltungen auf Fotos dargestellt.
Aufnahmen und Schnitt brauchen Zeit und Können.
 
Alter: Schulkinder, Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 30 Minuten
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Referat Inklusion und Generationen, ABC Freiburg
Kontakt zu Ideengeber*in: genofeva.frysch@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee:
 
 
Gottesdienst mit Menschen mit Demenz
Für Menschen mit Demenz wird die Selbstvergewisserung immer schwieriger. Sie wissen immer weniger, wer sie sind; sie brauchen andere, die ihnen sagen, wie sie heißen, woher sie kommen, was sie im Leben bewirkt haben, wer sie sind, um die „Selbstverlorenheit“ zu bremsen. Dazu ist es wichtig, immer wieder mit dem Namen angesprochen zu werden, auch mit dem Vornamen.„Einen Namen haben“ bedeutet auch: Ich bin bedeutsam. Das gilt auch für unsere Beziehung zu Gott: Gott kennt unsere Namen, jede und jeder ist wichtig, hat eine Würde und Einmaligkeit, unabhängig vom Vermögen, vom Können und Verstand.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Bernhard Kraus
 
„Mir sind die Augen aufgegangen“
An einem Wochenende gemeinsam unterwegs sein.
Mit Weggedanken, Liedern, Gesprächen, Gottesdiensten und unterschiedlichen Erfahrungen.
Gemeinsam unterwegs sein – das heißt auch sich aufeinander einstellen.
Was brauche ich? Was brauchen die anderen?
Gar nicht so einfach, wenn Menschen unterschiedliche Bedürfnisse und Assistenzbedarfe haben.
 
Alter: Erwachsene
Dauer: 1 Tag
Teilnehmer*innen: bis zu 20
 
Name Ideengeber*in: Referat Inklusion-Generationen
 
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Inklusives Adventswochenende für Familien
Beginnend mit einem Adventskranz-Ritual werden zusammen mit Kindern die Kerzen des Adventskranzes angezündet. Ein Klangspiel verstärkt die Sammlung und Konzentration auf die Mitte. Nach Lied und Bibeltext in Leichter Sprache folgt eine gegenseitige Salbung mit einem ritualisierten Zuspruch: Du bist unendlich wertvoll. Segenslied und Sendung bilden den Abschluss.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Ideengeber*in: Referat Inklusion-Generationen & Bildungshaus St. Ulrich
 
Wie wird die Kinderkrippenfeier zu einem Mitmachgottesdienst für alle Mitfeiernden?
Indem alle gemeinsam den Weg von Maria und Josef nach Betlehem mitgehen.
So können sich alle nach ihren Vorlieben und Möglichkeiten einbringen.
Und ohne Krippenspiel-Vorführung kann dann auch getrost das Smartphone in der Tasche bleiben.
So entspannt kann miteinander Gottesdienstfeiern sein.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 30 Minuten
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Rosi Haas
Kontakt zu Ideengeber*in: R.Haas@MariaFrieden-Kippenheim.de
 
Mehr zur Idee:
 
Am Christkönigssonntag hatte die Kath. Kirchengemeinde Baden-Baden-Oos in Kooperation mit dem Referat Inklusion-Generationen zum inklusiven Gottesdienst in die Autobahnkirche Baden-Baden eingeladen. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Menschen mit einer sog. geistigen Behinderung, die sich zum Thema „Verantwortung für die Schöpfung“ eingebracht haben. Die musikalische Gestaltung übernahm die Band „Adoramus“. Um Barrieren abzubauen wurde der Gottesdienst von Gebärdensprachdolmetscher*innen in Deutsche Gebärdensprache übersetzt und auf Leichte Sprache geachtet.
 
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeberin: Genofeva Frysch
 
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Barrieren abbauen, miteinander feiern
Der ökumenische Rockgottesdienst ist ein tolles Gottesdienstformat der SE Mannheim Nord und der Dreieinigkeitsgemeinde MA-Sandhofen mit Rock-Band und Liedern passend zum Thema. Nun war die Idee: Warum nicht den Blick weiten, Barrieren abbauen, mehr Menschen das Miteinander feiern ermöglichen? Also wurden in Kooperation mit dem Referat Inklusion-Generationen Barrieren abgebaut und unterschiedlichste Menschen eingeladen. Und es kamen Menschen aus der Gemeinde vor Ort und darüber hinaus und haben gemeinsam gefeiert. Das Fazit: Gerne wieder!
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeberin: Doris Spitznas
Kontakt zu Ideengeber*in: doris.spitznas@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee:
 
 
Gottesdienst im Rieselfeld
Ein Gottesdienst für alle – egal, ob jung oder alt, evangelisch oder katholisch. Bei den regelmäßigen „Einer für alle“-Gottesdiensten in der Maria-Magdalena-Kirche im Rieselfeld werden die zielgruppenspezifischen Gottesdienstangebote von der „kleinen Kirche“ für die 0-4-Jährigen über „KiGo“ und „TiGo“ für Kinder und Jugendliche bis hin zu den Gemeindegottesdiensten für Erwachsene verknüpft zu einer großen gemeinsamen Feier.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Sarah Weber
Kontakt zu Ideengeber*in: Sarah.Weber@kath-freiburg-suedwest.de
 
Mehr zur Idee:
 
- Inklusive Gottesdienste -
Alle Menschen sind zum Gottesdienst eingeladen, aber manchmal verhindern Barrieren (räumlich, sprachlich, inhaltlich, im Denken) dass alle gemeinsam feiern können. Deshalb initiieren und unterstützen wir Gottesdienste, bei denen Barrieren abgebaut werden, unterschiedliche Menschen einbezogen werden und sich einbringen können und mit allen Sinnen Gottesdienst gefeiert wird.
Die Checkliste zu dieser Idee kann Ihnen bei der Planung helfen.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Referat Inklusion-Generationen.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 1 Stunde
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Referat Inklusion-Generationen,
Fachbereich Seelsorge mit Menschen mit Behinderung
 
Mehr zur Idee:
 

Themenbereich Bildung

Alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungsschätze, Fähigkeiten, Wissen, Fertigkeiten, Perspektiven. Wenn unterschiedliche Menschen sich treffen, die Inhalte für alle zugänglich sind und sie sich aufeinander einlassen, dann können sie voneinander und miteinander Neues lernen.
 
Workshop zum Barrieren Abbau
Wie kann die Kommunikation zwischen tauben und hörenden Menschen gelingen? Taube Menschen haben damit viel Erfahrung. Sie sind täglich herausgefordert, mit hörenden Menschen zu kommunizieren. So ist dieser Workshop entstanden. Er richtet sich an hörende Menschen und zeigt auf, wie sie zu gelingender Kommunikation beitragen können.
Welche Barrieren begegnen Ihnen täglich? Greifen sie diese Idee auf und machen ihren eigenen Workshop zum Barrieren Abbau! Viel Spaß dabei!
 
Alter: Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Name Ideengeber*in: Zrinka Bebic
Kontakt zu Ideengeber*in: inklusion-generationen@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee in Gebärdensprache:
 
 
Lebensqualität im Alter
LimA ist die Abkürzung für „Lebensqualität im Alter“. Bei LimA, einem Bildungsangebot für Älterwerdende und Junggebliebene, geht es um Bewegung, Gedächtnis, Fähigkeiten für den Alltag und Fragen nach Sinn und Glaube. Wir sprechen auch von vier „Säulen“ von LimA. Denn in jedem LimA-Kurs und jeder LimA-Einheit geht es immer um ein Thema, das mit Bewegungstraining und Gedächtnisübungen sowie Austausch über Alltagskompetenzen, Sinnfragen und Glaubensthemen verknüpft wird.
Das Referat Inklusion – Generationen bietet Ausbildungen für „Lebensqualität im Alter“ an. Danach kann man selbst einen LimA-Kurs anbieten mit ungefähr zehn Teilnehmenden und ungefähr acht Treffen. In den Ausbildungskursen lernt man Methoden kennen, erfährt viel über Hintergründe und macht viele praktische Übungen.
 
Alter: Senior*innen
Dauer: 1 Tag
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Referat Inklusion-Generationen
 
Mehr zur Idee:
 
Hören & Fühlen
Kirchen sind oft besondere Baudenkmäler oder bergen wunderbare Kunstwerke. Führungen beschränken sich aber meist auf das Sehen, oft aus einer gewissen Distanz. Veranstalten Sie doch eine Kirchenführung, bei der die Kirche und ihre Kunstwerke „erfühlt“ und „erhört“ werden können. Sehende Menschen können so die eigene Kirche ganz neu zu erfahren. Viele sehbehinderte Menschen freuen sich, Gegenstände wie z.B. Gemälde aus nächster Nähe unter die Lupe nehmen zu können. Diese Führungen sollten gemeinsam von einem Kenner der Kirche und einem sehbehinderten Menschen geplant und durchgeführt werden.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 10
 
Ideengeberin: Doris Spitznas
Kontakt zu Ideengeberin: doris.spitznas@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee:
 
„Kaffee, Kuchen und Tipps“
In vielen Gemeinden nehmen gerade Senioren an Gottesdiensten und Veranstaltungen teil. Viele von ihnen haben kleine oder große Probleme beim Sehen. Oft scheuen sie sich, darüber zu sprechen, und versuchen, irgendwie damit zurechtzukommen. Gerade in den Blinden- und Sehbehindertenvereinen gibt es viele Erfahrungen zum Thema „Wenn die Augen schwächer werden“. Laden Sie Senioren zu einem Nachmittag mit „Kaffee, Kuchen und Tipps“ ein und helfen Sie ihnen so, ihr Leben wieder besser zu gestalten. Zudem können die Sehbehindertenvereine so auf ihre eigenen Angebote und Veranstaltungen hinweisen.
 
Alter: Senior*innen
Dauer: 1 /2 Tag
Teilnehmer*innen: 20 und mehr
 
Name Ideengeber*in: Doris Spitznas
Kontakt zu Ideengeber*in: doris.spitznas@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee:
 
 
Machen Sie doch mal einen „Gemeinde-TÜV“
Viele Kirchengemeinden wollen, dass alle Menschen  problemlos zu ihnen kommen können. Auch die meisten Menschen mit Sehbehinderung wünschen sich, dass es weniger Barrieren gibt, die ihnen eine Teilnahme an einer Veranstaltung erschweren. Oft sind dazu nur kleine Veränderungen nötig. Manchmal reicht eine bessere Beleuchtung, ein Buch in Großdruck … Machen Sie doch mal einen „Gemeinde-TÜV“ und prüfen Ihre Räumlichkeiten und Veranstaltungen. Wo gibt es Barrieren für sehbehinderte Menschen? Gemeinsam mit Betroffenen werden Sie sehr schnell Probleme entdecken und funktionierende Lösungen finden.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 20
 
Ideengeberin: Doris Spitznas
Kontakt zu Ideengeberin: Doris.Spitznas@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee:
 
Inklusion berührt viele Lebensbereiche und fast jede Person hat Erfahrungspunkte zum Thema Inklusion. Dennoch ist es nicht leicht ohne Zusammenhang in einen Austausch zu Aspekten von Inklusion zu kommen. Das Medium Film kann hier als Türöffner fungieren. Eine Einladung zu einem Film-Frühstück oder einem Filmabend mit anschließender Austauschrunde kann einen Zugang zum Thema Inklusion darstellen. Im Anhang eine Auswahl von Filmen zu verschiedenen Bereichen von Inklusion. Jeweils mit Filmbeschreibung, Impulsfragen zum Austausch über den Film und weiteren Anregungen mit dem gezeigten Film zu arbeiten.
 
Alter: Alle
Dauer: bis zu 2 Stunden
Teilnehmer*innen: bis zu 20
 
Ideengeber*in: Referat Inklusion-Generationen
Kontakt zu Ideengeber*in: inklusion-generationen@seelsorgeamt-freiburg.de
 
Mehr zur Idee: