Die Kirche in der Erzdiözese Freiburg soll inklusiver werden!

Hier finden Sie inhaltliche Ideen und Anregungen für eine inklusive Pastoral!
Wir haben unter Materialen auch viele weitere Anregungen zum Thema Inklusion für Sie zusammengestellt. 
Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf! Gerne kommen wir zu Ihnen und gehen mit Ihnen ins Gespräch!
 

Gemeinden wollen Orte sein, wo sich Menschen begegnen, den Glauben und das Leben teilen, wo eine Gemeinschaft in Vielfalt möglich ist.
 
Folgende Fragen können helfen, unsere Willkommenskultur zu stärken:
  • Wie begegnen wir neuen Menschen in der Gemeinde?
  • Können wir etwas tun, damit neue Menschen sich direkt willkommen fühlen?
  • Wie können wir ein einfaches Willkommenspaket (Pfarrbrief, aktuelle Angebote in der Gemeinde, Willkommens-Give-Away) schnüren?
  • Was ist uns als Gemeinde besonders wichtig – und wie tragen wir das nach außen?
 
Spüren alle, dass sie bei uns willkommen sind?
 

Jeder Mensch ist von Gott geliebt: Die Schöpfungsgeschichte erzählt davon: Gott schafft Vielfalt und Gott schafft den Menschen als sein Ebenbild. Dies feiern wir in der Liturgie.
 
Damit alle diese unbedingte Liebe Gottes im Gottesdienst und bei anderen gemeindlichen Veranstaltungen erfahren können, ist es hilfreich
  • auf Sprache zu achten (z.B. im Gottesdienst: z.B. „Alle, denen es möglich ist, bitte ich aufzustehen…“),
  • auf eine Deutung von Heilungsgeschichten zu verzichten, die manche verletzen könnte,
  • das Hochgebet und (auch) das Evangelium in Leichter Sprache zu verwenden,
  • in den Gottesdiensten verschiedene Gottesbilder zu verwenden.
  • über Beamer und Leinwand gebärdete Bibeltexte während der Verkündigung einzuspielen.
 
Fühlen sich alle in unseren Gottesdiensten angesprochen?
 
Nutzen Sie unsere Checkliste für Gottesdienste.
 

Für Meinungsbildung und Entscheidungsfindung ist ein wesentliches Kriterium, ob auch Menschen unsere Einladungen und Informationen verstehen können. So können Menschen mit eingeschränktem Lesevermögen, mit Seheinschränkungen oder Wahrnehmungs- und Orientierungsschwierigkeiten für sich aus den Angeboten etwas auswählen.
Leichte Sprache ist hierbei eine große Hilfe.
 
Art. 5 (1) Grundgesetz (GG)
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort und Schrift und Bild zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemeinen Quellen ungehindert zu unterrichten.“
 
§1 Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) 
„Ziel und Verantwortung der Träger öffentlicher Gewalt (…) Benachteiligung zu beseitigen und zu verhindern, sowie ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensweise zu ermöglichen. Dabei wird ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen.“
 
Folgende Internetseiten erklären, was es mit Leichter Sprache auf sich hat und wie sie umzusetzen ist:
Ist unser Pfarrbrief für alle lesbar und verständlich?
 

Für gerechte zielgruppenorientierte Planung ist es wichtig, bestehende Konzepte zu prüfen und die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung einzuplanen.
 
Dabei können folgende sonderpädagogischen Kriterien eine Rolle spielen:
  • Elementarisierung
  • Leichte Sprache
  • Gebärdensprache
  • Brailleschrift
  • Basale Kommunikation
  • Handlungsorientierung
  • Ganzheitlichkeit
 
In unserer Arbeitshilfe zur Inklusiven Firmvorbereitung finden Sie alle Kriterien im Einzelnen erklärt.
 
 
Planen wir die Erstkommunionvorbereitung anders, wenn ein Kind mit Behinderung dabei ist?
 
Machen Sie den Versuch, z.B. mit unserer Arbeitshilfe: Meine Schatztruhe - Erstkommunion (irp-freiburg.de)
Gestalten Sie Ihre Website so, dass sie gut lesbar und erkennbar ist:

Erste Orientierungen zum Thema Barrierefreiheit im Internet bieten
 

Wenn Menschen vor verschlossenen Türen oder unüberwindbaren Treppen ausharren müssen; wenn Menschen gegen eine Wand reden oder versuchen, Mauern in den Köpfen abzubauen, dann sind wir beim Thema Barrierefreiheit. Dabei geht es nicht nur um Gebäude, sondern auch darum, verstehen zu können, verstanden zu werden und Denken und Handeln flexibel zu gestalten.
 
Es ist wichtig, dass …
… Schwellen, einer Einladung zu folgen, nicht zu hoch sind: Ansprechende und verständliche Öffentlichkeitsarbeit.
… Hürden, dem Inhalt einer Veranstaltung zu folgen, abgebaut werden: z.B. durch Induktionsschleifen, Gebärdensprach-Dolmetschung, gute Lautsprecher, einfache Sprache, Infos in der Muttersprache der Menschen, die da sind
… Denkweisen, die andere direkt oder indirekt ausschließen, verändert werden: z.B. Menschen mit Behinderung und ältere Menschen als aktive Gemeindemitglieder sehen und stärken
 
Machen Sie den Realitätscheck:
 
Sind unsere Gebäude für alle Menschen zugänglich?
 
Nutzen Sie unsere Checkliste zum Thema bauliche Barrierefreiheit.
 

Vielfalt tut gut, denn so wird deutlich, dass alle in ihrer Verschiedenheit Gotteskinder sind. Wenn unsere Gruppen und Gremien vielfältig sind, dann sind sie auch einladender für andere Menschen. Bunt-Sein ist eine Haltung, die ausstrahlt. Bunt-Sein bedeutet, dieser komplizierten Welt begegnen zu können.
 
  • Wie kann unsere Kirche, unsere Gemeinde bunter werden?
  • Wir sprechen Menschen aktiv an.
  • Wir planen Veranstaltungen mit mehrsprachigen Elementen, mit barrierefreiem Zugang und suchen eine verständliche Sprache.
  • Wir lassen verschiedene Meinungen gelten.
  • Wir reden darüber, wie wir miteinander umgehen wollen. Dabei steht das Wohlbefinden aller Beteiligten an erster Stelle, nicht die gesellschaftliche Konvention.
 
Gottesdienste feiern, in denen alle mitfeiern können? Hier gibt’s Anregungen dazu. Nutzen Sie auch die Bibel in Leichter Sprache
 
Öffentlichkeitsarbeit, die dazu einlädt, mitzumachen? Hier gibt’s Anregungen dazu. 
 
Wenn Sie das Zusammenleben in Vielfalt angehen möchten, dann empfehlen wir Ihnen unsere Arbeitshilfe „Eine Stunde Inklusion“ mit vielen Methoden für größere und kleinere Gruppen.
 
Können in unseren Gruppen alle mitarbeiten?
  

Nachrichten

  

Veranstaltungen

Do. 21.05.2026
19:00 - 20:30
vom Erinnern bis zum Konzert
Digitale Veranstaltung
Auf dem Foto sind zwei Hände und ein Teil des jeweiligen Unterarms vor beige-grauem Hintergrund zu sehen. Die Hände halten sich hierbei gegenseitig fest bzw. liegen ineinander.
Fr. 22.05.2026 -
Sa. 23.05.2026
Fr. 22.05.2026, 15:00 - Sa. 23.05.2026, 16:00
Hospiz- und Palliativarbeit in der Behindertenhilfe
Katholische Hochschule, Campus II
Freiburg
Piktogramm Gebärdengottesdienst
So. 31.05.2026
15:00
mit Diakon Ralf Edinger und Pfarrer Bernhard Wielandt
Pfarrsaal St. Nikolaus
Mannheim
Piktogramm Gebärdengottesdienst
So. 07.06.2026
15:00
Pfarrer Bernhard Wielandt, Gottesdiensthelferin Barbara Gähler und Diakon Ralf Edinger
Gutleuthof-Kapelle
Heidelberg-Schlierbach
Blick von oben auf Hände, die sich an den Handgelenken halten und einen Kreis bilden. Im Hintergrund grüner Rasen.
Mi. 10.06.2026
18:30 - 20:00
Treffen für Angehörige von Menschen mit Hörsehbehinderung/Taubblindheit
Online-Veranstaltung
Fr. 12.06.2026
14:00 - 18:00
Ökumenische Fachtagung für ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitende in Seelsorgeeinheiten und Heimen
Caritashaus Katharina Labouré
Heidelberg
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 14.06.2026
14:30
mit Diakon Ralf Edinger
Bildungshaus St. Bernhard
Rastatt
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 21.06.2026
10:00
mit Diakon Dr. Andreas Mähler
Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg
Freiburg i.Br.
Kirche Heilig Kreuz Offenburg
So. 21.06.2026
14:00
mit Diakon Dr. Andreas Mähler
Kirche Heilig Kreuz Offenburg
Offenburg
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 21.06.2026
15:00
mit Diakon Ralf Edinger
Gemeindesaal der Christkönigskirche
Karlsruhe-Rüppurr
Piktogramm Gebärdengottesdienst
So. 28.06.2026
15:00
mit Diakon Ralf Edinger und Pfarrer Bernhard Wielandt
Pfarrsaal St. Nikolaus
Mannheim
Fr. 03.07.2026
14:30 - 17:30
Fortbildungsmodul Gottesdienst feiern mit Menschen mit Behinderung und älteren Menschen in betreuten Einrichtungen
Termin 2: im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 05.07.2026
14:00
mit Diakon Ralf Edinger
Alban-Stolz-Haus
Bühl
Piktogramm Gebärdengottesdienst
So. 05.07.2026
15:00
Pfarrer Bernhard Wielandt, Gottesdiensthelferin Barbara Gähler und Diakon Ralf Edinger
Peterskirche Heidelberg
Heidelberg
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 12.07.2026
14:30
mit Diakon Ralf Edinger
Bildungshaus St. Bernhard
Rastatt
Holzskulptur mit zwei Figuren aus der Kulturkirche St. Jakob in Stralsund
Do. 16.07.2026
10:30 - 17:00
Impulse für die Arbeit im Pflegeheim
Caritas Tagungszentrum Freiburg
Freiburg i. Br.
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 19.07.2026
10:00
mit Diakon Dr. Andreas Mähler
Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg
Freiburg i.Br.
Kirche Heilig Kreuz Offenburg
So. 19.07.2026
14:00
mit Diakon Dr. Andreas Mähler
Kirche Heilig Kreuz Offenburg
Offenburg
Hinter einem Brunnentrog geht die Sonne unter.
Mo. 27.07.2026 -
Sa. 01.08.2026
Die Seele in die Sonne halten
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt
Freiburg
Auf dem Fotos ist eine grüne Wiese zu sehen. Im Hintergrund sind grüne Laubbäume und blauer Himmel zu sehen. Im Vordergrund links befindet sich ein Laubbaum unter dem rechter Hand eine Holzbank steht.
Fr. 04.09.2026 -
So. 06.09.2026
Fr. 04.09.2026, 17:00 - So. 06.09.2026, 13:00
Ein Wochenende für Menschen mit und ohne Behinderung
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt
Freiburg
Di. 15.09.2026
16:30 - 18:00
zum Thema inklusiv Gottesdienst feiern
Online
An einem Pfosten befindet sich ein Schild mit der Jakobusmuschel der Pilger*innen, einem Rollstuhlsymbol und dem Schriftzug Himmelreich-Jakobusweg.
Sa. 19.09.2026
ganztägig
vom Förderverein für den Himmelreich-Jakobusweg e.V.
Breitnauer Sonnenrunde
Piktogramm Gebärdengottesdienst schwarz
So. 20.09.2026
15:00
mit Diakon Ralf Edinger
Gemeindesaal der Christkönigskirche
Karlsruhe-Rüppurr
Blick von oben auf Hände, die sich an den Handgelenken halten und einen Kreis bilden. Im Hintergrund grüner Rasen.
Fr. 09.10.2026
18:30 - 20:00
Treffen für Angehörige von Menschen mit Hörsehbehinderung/Taubblindheit
Online-Veranstaltung
Piktogramm Gebärdenhände - Hände halten sich an den Handgelenken im Kreis. Im Hintergrund Rasen.
Fr. 16.10.2026
18:30 - 20:00
Treffen für gebärdensprachliche Angehörige von Menschen mit Hörsehbehinderung/Taubblindheit
Online-Veranstaltung
Es liegen bunte Knautschbälle mit Gesichtern auf einem Haufen in einer Kirche. Die Bankreihen sind für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ausgeschildert.
Do. 05.11.2026
16:30 - 18:00
für Haupt- und Ehrenamtliche sowie Interessierte
Online
Sa. 21.11.2026 -
So. 22.11.2026
Sa. 21.11.2026, 12:00 - So. 22.11.2026, 13:00
Ein Stern begleitet uns...
Gästehaus Abtei Lichtenthal
Baden-Baden/Lichtental
Adventskranz umringt von den Worten Liebe, Vertrauen, Hoffnung und Frieden.
Sa. 28.11.2026
10:30 - 16:00
Bildungshaus St. Bernhard
Rastatt